Pelletofen

Ein Kaminofen eignet sich besonders gut fürs Heizen mit Pellets. Dafür braucht er eine spezielle Pelletofen-Technik, deren Brennstoff Holzpellets sind. Holzpellets werden aus naturbelassenen Holzresten hergestellt: dazu werden Waldrestholz und Späne unter hohem Druck zu kleinen Presslingen verarbeitet. Für die notwendige Bindung sorgt das holzeigene Lignin.

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Holzpellets – klein und handlich

Deutschland gehört europaweit zu den Hauptproduzenten von Holzpellets. Als Abfall bzw. Nebenprodukt in den Sägewerken fallen Säge- und Hobelspäne an. Durch die Verwendungung dieser Späne kann der Holzabfall sinnvoll verwertet werden. 

Holzpellets sind naturbelassene Presslinge mit definierter Restfeuchte und hoher Dichte, wodurch sie einen konstanten Energiegehalt aufweisen. Moderne Pelletöfen erreichen durch eine kontrollierte Verbrennung einen Wirkungsgrad von bis zu 90 %. Voraussetzung für diese effiziente Betriebsweise ist die Verwendung von qualitativ hochwertigen Pellets nach DIN-Norm. Bei begrenztem Lagerraum können Holzpellets punkten, denn für Pellets wird nur ungefähr halb soviel Platz benötigt, wie für die Lagerung von Stückholz.

Regional kaufen: kurze Transportwege können die transportbedingten Emissionen reduzieren. Wichtig: Holzpellets müssen trocken transportiert und gelagert werden, denn feuchte Pellets quellen auf und können nicht mehr verwendet werden.

Profi-Tipp

Euro-Pelletnorm EN 14961-2: Die Norm unterscheidet 3 Qualitätsklassen: die Klasse A1 (für Endverbraucher), die Klasse A2 (Aschegehalt bis zu 1,5%) und die Klasse B. Für alle 3 Qualitätsklassen ist nur Holz als Rohstoff zugelassen. Zur neuen Norm kam 2010 auch ein neues Qualitätssiegel auf den Markt: Enplus. Dieses Siegel erfüllt die strengen Normen.

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Pelletofen modern

Moderne Pelletöfen lassen sich durch ihre kompakte Bauweise in unterschiedlichste Wohnsituationen integrieren. Sie verbinden die Wärme eines Holzfeuers mit zeitgemäßem Bedienkomfort und moderner Optik.

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Pelletofen wasserführend

Wasserführende Pelletöfen kombinieren die Vorteile eines wasserführenden Kaminofens mit dem Bedienkomfort eines Pelletofens. Sie besitzen eine integrierte Wassertasche und einen Wärmetauscher, wodurch Heiz- und Brauchwasser erwärmt werden können.

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Wie funktioniert ein Pelletofen?

Das Heizprinzip eines Pelletofens entspricht dem eines Kaminofens mit herkömmlicher Stückholzbefeuerung. Die Wärmeabgabe in den Raum erfolgt über Konvektion (Warmluft). Der Pelletbehälter in einem Pelletofen befindet sich meist im Ofen und wird manuell nachgefüllt. Die Pellets werden über eine im Ofen integrierte Förderschnecke in den Brennraum befördert und automatisch gezündet. Ein anschlussfertiger Pelletofen kann schnell und einfach vom Fachmann aufgestellt und angeschlossen werden. Den Pelletofen gibt es als anschlussfertiges Gerät in verschiedenen Designs oder als individuell gestalteten Ofen.

Ein Pelletofen versorgt nicht nur einzelne Räume mit gemütlicher Wärme. Je nach Energiebedarf und Wärmeisolierung kann er mit Unterstützung von Sonnenenergie und einem Wasserwärmetauscher die komplette Beheizung eines Niedrigenergiehauses übernehmen. Denn wasserführende Öfen erwärmen auch Heizungs- und Brauchwasser. Pelletöfen mit Wassertasche werden im Gebäudebestand gefördert. Nähere Informationen hat das BAFA auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Kamin- und Pelletöfen in unserem Journal.

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