Kachelherd - Ofen mit hohem Wohlfühlfaktor

Sie möchten am liebsten alles miteinander verbinden: Kochen auf dem Herd, Backen im Ofen, sich wärmen wie am Kachelofen oder Kaminofen und ins Feuer schauen wie beim Kamin (Heizkamin). Dann könnte ein Kachelherd das Richtige für Sie sein. Die Multitalente vom Ofenbauer rücken heute wieder stärker in den Mittelpunkt des Hauses und sind Treffpunkt für die Familie. Hier wird gekocht, gegessen, geplaudert, gelacht - kurz: gelebt!

Mit einem modernen Kachelherd lassen sich die einzelnen Funktionen wie kochen, backen, warmhalten, Warmwasser bereiten und heizen so miteinander kombinieren, wie es dem Besitzer am besten gefällt. Auch ein angrenzender Kachelofen kann mit einem Kachelherd beheizt werden. Moderne Technik macht die Geräte vielseitig und einfach in der Bedienung.

Planen für die Zukunft

Bei der richtigen Wahl hilft der Ofenbauer durch eine intensive Beratung und sorgfältige Planung.  Dies ist wichtig, schließlich handelt es sich um eine langfristige Anschaffung, die ganz den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden soll.

Detailliert informieren kann man sich aber auch bei den Kachelofentagen, die jährlich im Oktober sowohl in Österreich als auch in Deutschland stattfinden.

Kachelherde - gestern und heuite

Der Kachelherd (im Alpenraum auch Sesselherd genannt) ist eine Variante des Kachelofens und, wie er, aus der Überbauung des offenen Herdfeuers entstanden. Er ist zugleich Kochherd und Wohnküchenheizung. Ursprünglich gab es in jeder Küche - die in Mitteleuropa über Jahrhunderte teilweise auch Hauptwohnraum war - einen festen gemauerten Herd, der oft auch aus Kacheln errichtet wurde. Im Zuge der Industrialisierung wurden Herde mehr und mehr aus Gußeisen und später Stahlblech serienmäßig hergestellt. Diese transportablen Herde verdrängten den Kachelherd praktisch vollständig. Das Interesse an Kachelherden beginnt jetzt wieder zu erwachen, teils aus nostalgischen, mehr aber noch aus praktischen Gründen:

Ein Kachelherd kann, weil er nicht von der "Stange" gekauft wird, genau auf die koch- und heiztechnischen Anforderungen des Bauherren beziehungsweise der Hausfrau zugeschnitten werden. Es gibt viele und erprobte Bauteile, die zweckmäßig zusammengestellt, eine Wunschkombination ermöglichen. Eine Individuelle Gestaltung des Kachelherdes ermöglicht die breite Palette von Ofenkacheln.

Die Feuerung eines Kachelherdes kann auch mit einem Warmwasser-Wärmetauscher umgeben werden, so daß mit dem Kochherd, der in der Regel mit festen Brennstoffen (Holz und Brikett) geheizt wird, auch eine Warmwasser-Zentralheizung betrieben werden kann. Es ist möglich, einen Kachelherd, der einen Warmwasser-Wärmetauscher besitzt, auch als Zweitkessel in den Kreislauf einer bestehenden Warmwasser-Zentralheizung einzubeziehen. Während des Kochens und Backens wird dann durch den Herd auch die Warmwasserheizung mit Wärme versorgt. Auch der Einbau eines Brauchwasser-Boilers ist üblich. Auf diese Weise wird Edelenergie für die Hauptheizung gespart.