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Urkunde "Sozial engagiert"

„Wir engagieren uns nicht, um zu zeigen, wie toll wir sind, sondern wir erhoffen uns dadurch, auch andere mittelständische Unternehmen für soziale Projekte gewinnen zu können“, erläutert Guido Eichel, Vorstand für den Bereich Finanzen und Verwaltung der Hagos, die Motivation der Genossenschaft für ihr soziales Engagement. „Jedes Unternehmen trägt Verantwortung für die Gesellschaft und sollte dazu beitragen, den Staat in seinen sozialen Aufgaben zu unterstützen.“

Evangelische und katholische Kirche beteiligen sich

Diese Unterstützung wird jedes Jahr mit dem Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg honoriert, 2015 erstmals in erweiterter Trägerschaft: Caritas, Diakonie und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg haben 2015 zum ersten Mal gemeinsam kleine und mittlere Unternehmen für ihre CSR-Aktivitäten (Corporate Social Responsibility) ausgezeichnet.

Geld- und Sachspenden gleichermaßen

Der Titel „Sozial engagiert 2015“ wurde der Hagos für mehrere ganz unterschiedliche Projekte verliehen: von reinen Geldspenden, über handwerkliche und logistische Hilfeleistungen bis hin zur Betriebs-Typisierung bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei. Geldspenden gingen beispielsweise an den Deutschen Kinderschutzbund, an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Stuttgart und an den Verein Frauen helfen Frauen.

Handwerkliche und logistische Fachkenntnisse fließen ein

Der Hagos-Vorstand Guido Eichel hält die Geldspenden für wichtig, „besonders gelungen finde ich aber Hilfe- oder Sachleistungen, die mit unserem Handwerk, dem Ofenbau, zu tun haben.“ Zum einen kann die Hagos dann ihre fachlichen Kenntnisse einfließen lassen und zum anderen können Mitarbeiter und Kunden in das Projekt mit eingebunden werden. So geschehen zum Beispiel für die Kindergruppe Nikolausstrasse in Stuttgart. In der Kindertagesstätte wurde ein Holzbackofen im Aussenbereich errichtet.

Wärme für Kinder in Osteuropa

Ähnliche Projekte wurden schon 2001 bis 2013 durchgeführt. In diesen Jahren errichtete der Verein „Wärme für Kinder“ in mehreren osteurpäischen Ländern Ofenanlagen in verschiedenen Einrichtungen für Kinder. Als Großhandel mit eigenem Fuhrpark (64 Lkw) übernahm die Hagos bei einigen dieser Projekte den Transport der benötigten Baumaterialien, Mitgliedsbetriebe der Hagos errichteten die Öfen u. a. in Rumänien, Litauen und in der Ukraine.

Knochenmark kann nur der Mensch spenden

„Unter allen Projekten ganz besonders am Herzen liegt mir die Betriebs-Typisierung bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, weil sich nicht das Unternehmen als Ganzes, sondern die einzelnen Mitarbeiter dazu bereit erklärt haben“, so Guido Eichel. Insgesamt 32 Beschäftigte der Hagos sind spontan einem Aufruf der Personalabteilung gefolgt und haben sich als Stammzellspender registrieren lassen. Eine Spende von Stammzellen kann Blutkrebs heilen, die Spenderzellen müssen aber weitgehend mit denen des Erkrankten übereinstimmen. Deshalb benötigt man sehr viel Auswahl, um einen passenden Spender zu finden.

Spenden-Niveau soll auch in Zukunft gehalten werden

Auch in Zukunft wird sich die Hagos sozial engagieren. Zwei Beispiele dafür: Ein Projekt, das dieses oder nächstes Jahr wahrscheinlich realisiert wird, ist die Errichtung eines Kaminofens in einem Waldkindergarten in Stuttgart. Außerdem erhält die gemeinnützige GmBH PräventSozial einheitlich bedruckte T-Shirts für ihre Zeugenbegleiter vor Gericht.

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