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Kauffrau/mann Großhandel

„Das Beste an der Hagos ist, dass die Ausbildung so strukturiert ist“, sagt Larissa Pfrommer, Auszubildende bei der Hagos in Stuttgart. Die 19-jährige angehende Kauffrau im Groß- und Außenhandel hat nicht schlecht gestaunt, als man ihr gleich zum Ausbildungsstart am 1. September 2011 einen genauen Ausbildungsplan in die Hand gedrückt hat. Für die gesamten drei Jahre ist festgelegt, wann sie in welchen Abteilungen wie lange sein wird. Auch die Inhalte stehen stichwortartig auf dem Plan. So wird die Ausbildung überschaubar und den Azubis wird die Anspannung vor dem Neuen genommen.

Die Ware und ihre Lagerung

Die Ausbildung im Groß- und Außenhandel beginnt bei der Hagos im Lager, denn die Bereitstellung aller Ofenkomponenten für etwa 3000 Kunden bundesweit ist die Hauptaufgabe der eingetragenen Genossenschaft. Im Lager lernen die angehenden Kaufleute erst mal die Produkte kennen und beschäftigen sich mit der gesamten Lagerorganisation (Wareneingang, Umlagerung, Retourenabwicklung usw.). „Die Produkte erst mal richtig kennen zu lernen, war wichtig“, sagt Larissa Pfrommer, „denn hier ist mir erst mal bewusst geworden, wie vielseitig der Ofenbau ist und dass Feuerstätten mit Holz voll im Trend liegen und sehr modern sind.“

Später gehen die Azubis auch mit einem der Hagos eigenen Fahrer auf Tour und bringen die bestellten Artikel zu den Ofenbauern. Der Ausbildungsabschnitt endet mit der Inventur, die regelmäßig zum Jahresende bei der Hagos stattfindet.

Kernkompetenz: Verkauf

Der nächste große Bereich, den die Azubis durchlaufen, ist der Vertrieb. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das kundenorientierte Verhalten gelegt. Hier lernen sie die Auftragsarten und deren Bearbeitung kennen, beschäftigen sich unter anderem mit Stornierungen, Umlagerungen und Reklamationen. Zwischendurch sind sie wochenweise auch in einer Niederlassung oder im Zentrallager in Neu-Ulm tätig. Darauf freut sich Larissa Pfrommer besonders: „Zum einen lerne ich da andere Arbeitsweisen und andere Mitarbeiter kennen und zum anderen kann ich mir dort auch die Gegend ein bisschen anschauen.“

Warenversand und -berechnung

Quelle: Marvin Siefke / pixelio.de

In der Regel ab dem zweiten Ausbildungsjahr dreht sich für die Kaufleute in spe alles um Disposition und die gesamten Prozessabläufe in der Rechnungsabteilung. Das heißt, sie lernen, die eingehenden Aufträge zu erfassen, Ware zu disponieren sowie dafür zu sorgen, dass alle Aufträge zum gewünschten Liefertermin zuverlässig angeliefert werden. Der zweite Bereich, die Prozessabläufe in der Rechnungsabteilung, betrifft die kaufmännische Steuerung und Kontrolle der gesamten Rechnungserstellung, das heißt Fakturierung.