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Fachkraft für Lagerlogistik w/m

Patrick Hopp hat seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bei der Hagos abgeschlossen und arbeitet jetzt im Lager der Stuttgarter Niederlassung. Von klein an stand für ihn fest, dass er mal irgendwas mit Logistik machen wird: „Mein Vater ist Berufskraftfahrer und ich bin schon als kleiner Junge oft bei ihm mitgefahren. Er hat mich schon ganz früh mit logistischen Prozessen vertraut gemacht.“ Der Hagos stand der heute 21-jährige Realschulabsolvent anfangs etwas skeptisch gegenüber, denn bei einem Großhandel für den Ofenbau müssen im Lager natürlich auch mal schwere Teile bewegt werden. Dafür gibt es in einem modernen Lager wie bei der Hagos allerdings allerhand elektronische Hilfsmittel. Die „Ameise“, ein elektronischer Hubwagen, kann beispielsweise bis zu 2 Tonnen laden und von A nach B transportieren. Der Fahrer steht wie beim römischen Streitwagen hinten drauf und gibt manuell Gas, bzw. lenkt. Ebenso erleichtern Hubwagen oder Sackkarren die tägliche Arbeit eines Lageristen.

Das erste Jahr

Im ersten Ausbildungsjahr lernt der Auszubildende bei der Hagos zunächst mal alle Produkte und den Aufbau des Betriebs kennen. Außerdem beschäftigt er sich mit der allgemeinen Lagerabwicklung, bzw. mit den Sicherheits- und Gesundheitsbestimmungen. Am Ende des Kalenderjahres nimmt der Lehrling an der Inventurvorbereitung und -durchführung teil.

Um auch die Prozesse im Zentrallager kennenzulernen, werden die Azubis der Hagos im ersten oder im zweiten Jahr für einige Tage im Zentrallager in Neu-Ulm oder in Gräfenwarth eingesetzt. Dort befassen sie sich mit der gesamten Lagerwirtschaft des internen Warenlieferungsverkehrs, also den Umlagerungen.

Güterkontrollen, Fehlerprotokolle und Liefermengenerfassung

Wareneingang, Umlagerung, Retouren- und Büroabwicklung sind die Ausbildungsinhalte des zweiten und dritten Ausbildungsjahres. Das heißt, der Azubi lernt z. B. Begleitpapiere unter Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriften und nach betrieblichen Vorgaben auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen. Außerdem wird er unter anderem befähigt, Güterkontrollen durchzuführen, Fehlerprotokolle zu erstellen oder Lagerbestände zu kontrollieren.

Nach dem zweiten Ausbildungsjahr beendet der Fachlagerist seine Lehre mit einer Prüfung, die Fachkraft für Lagerlogistik wird noch ein weiteres Jahr ausgebildet. Es kommen vor allem noch Arbeiten am Schreibtisch dazu: Auftragsarten und Lieferscheine kennenlernen, Liefermengen erfassen, Stornierungen abwickeln sowie die Disposition sind einige Ausbildungsinhalte. Aber auch die Tourenbegleitung und der Paketversand stehen auf dem Ausbildungsplan.

Bekanntlich lernt man ein Leben lang

Patrick Hopp hat die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bei der Hagos mit Bravour bestanden. Jetzt will er erst mal ein bisschen Geld verdienen und anschließend vielleicht seinen Technischen Betriebswirt machen, denn auch das ist bei der Hagos möglich. Die Genossenschaft unterstützt, in gewissem Rahmen und nach vorheriger Prüfung, externe Qualifizierungen finanziell und bietet einige Seminare an, die auf entsprechende Prüfungen vorbereiten.

Des Weiteren wird den Fachkräften für Lagerlogistik seit neuestem angeboten, während ihres ersten Jahres nach der Ausbildung die Fahrerlaubnis für LKW, Klasse CE, zu erwerben. Die Hagos übernimmt dafür die Kosten.

„Die Perspektiven nach der Ausbildung sind bei so einem traditionsreichen und schon sehr lange bestehenden Unternehmen wie der Hagos wirklich gut“, sagt Patrick Hopp, „zum einen kann ich jetzt eigentlich so gut wie jede Tätigkeit in einem beliebigen Lager ausüben, weil die Ausbildung so vielseitig und abwechslungsreich war, und zum anderen stehen mir tausend Möglichkeiten der weiteren beruflichen Qualifikation intern wie extern offen.“