Key Visual
Startseite>Unternehmen>Ausbildung>Ausbildung in Zitaten

Ausbildung in Zitaten

Soziales Engagement

"Wir freuen uns über jedes soziale Engagement, das Bewerber mitbringen, denn die Hagos nimmt ihre soziale Verantwortung in der Gesellschaft sehr ernst."

„Wir schätzen unsere Auszubildenden und verstecken sie nicht“, dieses Bekenntnis der Personalleiterin Jeannette Jeromin zur Ausbildung bei der Hagos zieht sich wie ein roter Faden durch alle Gespräche über das Thema. Auch die Auszubildenden selber spüren die Wertschätzung, die ihnen bei der Hagos entgegengebracht wird, und heben diese besonders hervor. Alexander Hermann ist seit September 2014 Auszubildender als Groß- und Außenhandelskaufmann in der Niederlassung Stuttgart: „Natürlich kann ich als Azubi schlecht Ausbildungsstätten miteinander vergleichen. Aber ich kann sagen, dass man sich hier sehr gut um die Azubis kümmert. Seien es die Azubi-Startertage oder die Gespräche mit Frau Jeromin beispielsweise nach der Probezeit. Man bekommt nicht nur Verbesserungsvorschläge, sondern darf auch immer welche äußern. Kurz, man muss sich nicht verstecken, da man ja „nur“ ein Azubi ist, und ich glaube, das ist nicht bei jedem Ausbildungsbetrieb der Fall.“

Gabelstapler-Führerschein für die Praxis

Von Anfang an werden die Azubis in die regulären Prozesse des Betriebes sukzessive mit einbezogen. „Die Aufgaben, die sie erhalten, sind keine Dummy-Aufgaben, sondern fließen in den Arbeitsablauf der jeweiligen Abteilung direkt mit ein,“ erläutert die Personalchefin. Dieser Praxisbezug wird auch von den Azubis geschätzt: „Die Ausbildung bei der Hagos ist in der Gesamtheit gut aufgebaut, das Wissen wird praxisnah vermittelt und auch die unterschiedlich gestaffelten Schul- und Arbeitsabschnitte passen gut zusammen“, so Felix Kähne, angehende Fachkraft für Lagerlogistik in der Niederlassung Landsberg-Peißen bei Halle. Der 18-jährige Realschulabsolvent ist im zweiten Jahr seiner dreijährigen Ausbildung, in diesem lernt er vor allem Güter zu kommissionieren, zu verpacken und sie sicher zu verladen. Als Volljähriger kann er in einer etwa 1-wöchigen Ausbildung auch den Gabelstapler-Führerschein erwerben, eine Besonderheit der Genossenschaft, die bei der Logistikausbildung nicht zwingend im Rahmenlehrplan vorgeschrieben ist. Die Hagos hat an insgesamt 11 Standorten in Deutschland eigene Ausbilder für den Stapler-Kurs. Hier unterstützen sich die Standorte gegenseitig.

Kollegial und strukturiert

Für die gesamte Ausbildung sowohl im kaufmännischen (Groß- und Außenhandel) als auch im gewerblichen (Lagerlogistik) Bereich gibt es an jeder Niederlassung mindestens einen Ausbilder mit entsprechender Qualifikation (dem sogenannten ADA-Schein). Das garantiert die Umsetzung des wohl durchdachten gut strukturierten Ausbildungsplans in allen Niederlassungen gleichermaßen. Der Plan ist auf die saisonalen Besonderheiten eines Großhandels für den Ofenbau abgestimmt und umfasst die gesamten zwei, bzw. drei Jahre der Ausbildung. Die Azubis wissen genau, wann welcher Schwerpunkt/Fachbereich drankommt, können sich darauf einstellen und verlieren in der Regel schnell ihre Angst vor neuen, unbekannten Inhalten. „Natürlich wird man auch mal ins kalte Wasser geworfen, aber dann kann ich die Kollegen um Rat fragen, wenn ich mal nicht weiter weiß.“ Was Christian Rimmele, Azubi als Kaufmann in der Niederlassung Neu-Ulm, andeutet, findet sich in allen Antworten der befragten Auszubildenden: der kollegiale und sehr angenehme Umgang im Team der Hagos. „Ich habe sehr nette Kollegen, die mich von Anfang an gut in der Firma aufgenommen haben“, sagt beispielsweise Marc Wermann, angehende Lagerfachkraft in der Niederlassung Wittstock. Oder Dustin Schneider, Azubi als Kaufmann in Groß-Umstadt, dazu: „Bei der Hagos gefällt mir besonders die Zusammenarbeit innerhalb der Niederlassung und auch Niederlassunsübergreifend. Bei Problemen wird einem stets geholfen und gemeinsam eine Lösung gefunden.“ Und nochmal Christian Rimmele: „Des weiteren gefällt mir die familiäre Atmosphäre bei uns. Ich wollte in keinen Großkonzern mit tausenden Mitarbeitern, wo man sich kaum untereinander kennt.“

Probearbeiten im Lager und im Büro

Zum Kennenlernen und gegenseitigen „Beschnuppern“ gibt es bei der Hagos einige Gelegenheiten: zum einen werden die potentiellen Azubis vor Vertragszusage zum Probearbeiten eingeladen. Sie lernen dabei die Abläufe in ihrer zukünftigen Lehrstelle sowie die Kollegen und ihren Ausbilder kennen. „Zwei Mal jeweils einen halben Tag erhalten sie so einen Einblick ins Lager und ins Büro. „Das hilft den meisten sehr gut, zu entscheiden, ob die Ausbildung und das Team das Richtige für sie sind“, so die Erfahrung der Personalchefin Jeannette Jeromin. Und umgekehrt können die Niederlassungsleiter und ihre Stellvertreter den Bewerber beurteilen und prüfen, ob er ins Team und zu dem angestrebten Beruf passen könnte.

Azubi-Startertage in der evangelischen Akademie Bad Boll

Flipperautomaten selbst gebaut
Die Azubis bauen im Team Flipperautomaten

Ebenfalls um's Kennenlernen geht es bei den Azubi-Startertagen. Seit 2013 beginnt die Ausbildung aller neuen Azubis bei der Hagos mit diesem 3-tägigen Workshop in den Räumen der Akademie Bad Boll. Durchgeführt wird der Workshop in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend Stuttgart. Auch hier wird sehr viel Wert auf praktisches Arbeiten gelegt. So sollten die Azubis beispielsweise einen Flugapparat zum Transport eines rohen Eis basteln. Es ging dabei vor allem um den Teamgedanken, klare Kommunikation und Kreativität. Kompetenzen, auf die Jeannette Jeromin bei der Auswahl der Auszubildenden besonderen Wert legt: „Die Noten sind für mich nicht alles entscheidend, ich schaue eher darauf, ob jemand teamfähig ist, wie er redet und ob er über den Tellerrand hinaus Engagement zeigt. Besonderes Augenmerk lege ich zudem darauf, ob der/die Bewerber/in praktisches Arbeiten (Ferienjobs, Praktika) erprobt hat.“ Bei den Azubi-Startertagen werden die „Neuen“ durchs Lager in der Niederlassung Stuttgart geführt. Außerdem geben einzelne Mitarbeiter der Zentrale einen kurzen Einblick in ihren Bereich.

Wertegemeinschaft mit speziellen Zielen

Großen Wert legt die Personalchefin auf das Interesse der Bewerber am Unternehmen: „Wer bei uns Azubi werden will, sollte sich vor dem Bewerbungsgespräch auf alle Fälle gut über die Hagos und ihre Gesellschaftsform informieren.“ Denn die Hagos ist eine eingetragene Genossenschaft, also eine Wertegemeinschaft mit über 1100 Mitgliedsbetrieben in ganz Deutschland. In ihr werden Ziele verfolgt, die über die von reinen Wirtschaftsbetrieben hinausgehen. Genau das gefällt Christian Rimmele an seinem Lehrbetrieb: „Die Genossenschaft gehört ja quasi unseren Mitgliedern. Als deren Einkaufsgemeinschaft haben wir eine ganz andere Verantwortung als ein Großhandel gegenüber seinen Kunden üblicherweise. Und wir gehen hervorragend damit um, das kann ich ohne schlechtes Gewissen sagen. Wir tun alles für unsere Mitglieder/Kunden, auch wenn es manchmal nicht unmittelbar zu unseren Aufgaben zählt.“

Interessante vielfältige Aufgaben

Diese Verantwortung als Genossenschaft macht die Ausbildung und auch die Tätigkeit bei der Hagos manchmal etwas speziell, dafür aber auch umso abwechslungsreicher und vielfältiger. Alexander Hermann, Auszubildender als Groß- und Außenhandelskaufmann in der Niederlassung Stuttgart: „Die Inhalte der Ausbildung sind sehr umfangreich. Man wird aber in jeder Abteilung eingelernt und eingesetzt. So erhält man einen Überblick über das gesamte Unternehmen und versteht die einzelnen Prozesse und wie sie zusammenhängen. So findet man auch heraus, was einem am meisten Spaß macht und was einem am ehesten liegt, um sich später dort eventuell zu spezialisieren.“ Der Aufgaben-Schwerpunkt bei der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann ist – wie bei jedem anderen Handelsunternehmen auch – der Vertrieb der Waren. Insgesamt über 27 000 Artikel führt die Hagos im Sortiment. In der Zentrale der Hagos durchlaufen die Azubis darüber hinaus die Rechnungsabteilung, Marketing/Verkaufsförderung und das Finanzwesen. Die Azubis aus den Niederlassungen lernen diese Bereiche verkürzt kennen.

Seminare und Fortbildungen

IHK-Ausbildungsbetrieb Wittstock

„Ich würde die Firma Hagos jederzeit als Ausbildungsbetrieb weiter empfehlen, da man sehr viel Wert auf die innerbetriebliche Ausbildung legt. Z. B. Kennenlern-Seminar am Anfang der Ausbildung, Vorbereitung auf die Abschlußprüfung durch die Genossenschaftsakademie in Stuttgart und vieles mehr“, so Benjamin Ackermann, angehende Lagerfachkraft in der Niederlassung Groß-Umstadt. Der 21-Jährige ist im 3. Lehrjahr und hat schon mehrere Seminare und Fortbildungen miterlebt. Alle Azubis nehmen beispielsweise an zwei oder drei Seminaren des bwgv (Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband) teil, in denen zentrale Themen der Ausbildung (Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen) wiederholt und vertieft werden. Im letzten Seminar werden die Azubis dann gezielt auf die mündliche Abschlussprüfung vorbereitet. Die Prüfung wird mit dem IHK-Prüfer quasi simuliert.

Nach der Ausbildung bietet die Hagos vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung im Rahmen ihrer Akademie. Jährlich rund 35 Seminare aus den Bereichen EDV, Verkauf, Betriebswirtschaft, Führung sowie Methoden- und Sozialkompetenz qualifizieren die Mitarbeiter. Die Lagerfachkräfte können darüber hinaus ihren Lkw-Führerschein erwerben, die Kosten dafür übernimmt die Hagos.

Guter Start ins Berufsleben

Die Vielseitigkeit der Aufgaben, die Anzahl der Standorte (eine Zentrale, acht Niederlassungen und drei Zentrallager) sowie die umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, all das trägt dazu bei, dass die Ausbildung bei der Hagos eine runde Sache ist. Christian Rimmele ist in seinem letzten Ausbildungsjahr als Großhandelskaufmann, kann sich deshalb ein zusammenfassendes Urteil bilden: „Ja, ich würde die Hagos als Ausbildungsstätte empfehlen, da man wirklich die nötigen Kenntnisse vermittelt bekommt, eine gute Ausbildungsvergütung und weitere Prämien sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld und alles in allem einen guten Start ins Berufsleben erhält, ohne als billige Arbeitskraft ausgenutzt zu werden.“ Auch die Zahlen sprechen für die Hagos als Ausbildungsbetrieb: in den vergangenen 10 Jahren (2005-2014) haben von den insgesamt 57 Azubis nur zwei ihre Ausbildung vorzeitig abgebrochen.