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Wissenswertes über Kachelherde

Der Kachelherd (im Alpenraum auch Sesselherd genannt) ist eine Variante des Kachelofens und, wie er, aus der Überbauung des offenen Herdfeuers entstanden. Er ist zugleich Kochherd und Wohnküchenheizung. Ursprünglich gab es in jeder Küche - die in Mitteleuropa über Jahrhunderte teilweise auch Hauptwohnraum war - einen festen gemauerten Herd, der oft auch aus Kacheln errichtet wurde. Im Zuge der Industrialisierung wurden Herde mehr und mehr aus Gußeisen und später Stahlblech serienmäßig hergestellt. Diese transportablen Herde verdrängten den Kachelherd praktisch vollständig. Das Interesse an Kachelherden beginnt jetzt wieder zu erwachen.

Warum gerade ein Kachelherd?

Das wiedererwachte Interesse an Kachelherden hat teils nostalgische, mehr aber noch praktische Gründe:

Ein Kachelherd kann, weil er nicht von der "Stange" gekauft wird, genau auf die koch- und heiztechnischen Anforderungen des Bauherren beziehungsweise der Hausfrau zugeschnitten werden. Es gibt viele und erprobte Bauteile, die zweckmäßig zusammengestellt, eine Wunschkombination ermöglichen.
Individuelle Gestaltung des Kachelherdes ermöglicht die breite Palette von Ofenkacheln.

Der Energiespareffekt:

Die Feuerung eines Kachelherdes kann auch mit einem Warmwasser-Wärmetauscher umgeben werden, so daß mit dem Kochherd, der in der Regel mit festen Brennstoffen (Holz und Brikett) geheizt wird, auch eine Warmwasser-Zentralheizung betrieben werden kann. Es ist möglich, einen Kachelherd, der einen Warmwasser-Wärmetauscher besitzt, auch als Zweitkessel in den Kreislauf einer bestehenden Warmwasser-Zentralheizung einzubeziehen. Während des Kochens und Backens wird dann durch den Herd auch die Warmwasserheizung mit Wärme versorgt. Auch der Einbau eines Brauchwasser-Boilers ist üblich. Auf diese Weise wird Edelenergie für die Hauptheizung gespart.

Kategorie: Kachelherde

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