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Kachelöfen sind flexibel: heizen mit Holz, Öl, Gas oder Strom

Der Kachelofen spendet gesunde Strahlungwärme, verbreitet eine unvergleichlich gemütliche Atmosphäre und ist ein Stück moderner Wohnkultur. Und mehr als das: Der Kachelofen spart Energie. Moderne Kachelöfen mit optimaler Feuerungstechnik, vom Kachelofenbauer sachgerecht berechnet und gebaut und vom Besitzer richtig betrieben, belasten die Umwelt so wenig wie nur möglich. Kachelöfen eröffnen sogar ganz neue, hochinteressante Aspekte für die Zukunft, als Heizung für Niedrigenergiehäuser. Der Verbund der deutschen Kachelofenbauer fühlt sich verpflichtet, diese Zukunft zu sichern: Es ist sein Anliegen, Interessenten und Besitzer eines Kachelofens oder Kachelkamins umfassend zu informieren über die richtige Betriebsweise ihres Ofens, über den Brennstoff, über Umwelt und Gesundheitsfragen.

Holz im Kachelofen

Moderne Kachelöfen haben ein ausgefeiltes Innenleben. Noch nie verbrannte trockenes Heizholz so emissionsarm wie in den technisch optimierten Kachelöfen von heute. Jahrelange Entwicklungs- und Forschungsarbeiten machten es möglich. Im Grundofen bringen speziell für den Kachelofenbau vorgefertigte Schamottesteine eine optimale Holzverbrennung. So sorgen ausgeklügelte Konstruktionen dafür, daß die Zuluft im Feuerraum gleichmäßig und ideal über das Brenngut verteilt wird, in ausreichender Menge und an die exakt richtigen Stellen. Das Ergebnis ist ein nahezu rauchfreier, umweltschonender Abbrand.

Bei anderen Systemen bringen Nachbrennkammern erwünschten Umweltschutz. Daß Grundöfen eine hohe Heizleistung und fantastische Speichereigenschaften besitzen, ist bekannt. Eine der wichtigsten Neuentwicklungen für den umweltgerechten Holzbrand ist die isolierte Nachbrennkammer. Hohe Temperaturen und eine gezielte, direkte Luftzufuhr sind notwendig, damit das Holz sauber und so vollständig wie möglich verbrennt. Entsprechend wenig Asche bleibt übrig. Die Nachbrennkammer ist mit hochtemperaturbeständigen Materialien isoliert, was eine hohe Zündtemperatur ermöglicht. Die hohen Temperaturen wiederum sorgen für den sauberen, nahezu vollständigen Abbrand des Brenngas-Luft-Gemisches. Das ist wichtig für geringe Emissionen zur Schonung der Umwelt.

Ein Qualitätsmerkmal zeitgemäßer Kachelöfen ist die Bedienertechnik. So gehören Heizfehler, wie das zu frühe Drosseln der Luftzufuhr, der Vergangenheit an. Ein wichtiger Punkt für die Umweltverträglichkeit von modernen Kachelöfen. Für beide Ofenarten, Grundofen und Warmluftofen, gibt es elektronisch gesteuerte Luftzufuhrsysteme, hier beobachten Meßfühler den Verbrennungsablauf im Ofen und geben diese Daten an einen Computer weiter. Dieser sorgt mit Hilfe von Steuerungsmotoren, für einen optimalen Verbrennungsablauf. So kann der Kachelofen unmittelbar nach dem Anzünden sich selbst überlassen werden, denn er regelt sich automatisch richtig. Damit wird der Einsatz von Hightech zum Helfer für Menschen und Umwelt - auch beim Kachelofen.

Heizen mit Gas

Nicht jeder hat die Möglichkeit, einen Kachelofen mit Holz zu heizen. Sei es, daß es an der Lagerung scheitert, oder daran, daß es in der Stadt zum Beispiel, nicht praktikabel ist. Deshalb muß man aber nicht gleich auf einen Kachelofen verzichten. Schließlich gibt es Erdgas aus der Leitung zum Beispiel. Auch Erdgas verbrennt sauber und umweltschonend. Es entsteht weder im, noch außerhalb des Hauses eine Geruchsbildung. Erdgas benötigt keinen Lagerraum oder Tank.

Gas-Heizeinsätze für den Warmluftofen

Gasheizeinsätze wurden speziell für den Warmluftofen entwickelt. Die meisten sind für alle Gasarten einstellbar. Ein Gasbrenner erzeugt die Wärme. Gas verbrennt sauber und umweltverträglich, ist sofort da und schafft schnell Wärme, benötigt keinen Lagerraum und keine Entsorgung. Gas lässt sich problemlos und sauber handhaben und schnell und automatisch regeln. Gas wird nicht vorfinanziert, sondern mit dem Verbrauch abgerechnet.

Warmluftkachelofen mit Öl beheizt

Eine andere Möglichkeit ist das Heizen mit Öl. Im Prinzip funktioniert das genauso wie mit Gas. Ein in den Ofen eingebauter Ölheizeinsatz erwärmt die Kachelflächen, über Luftgitter kann aber auch "schnelle Wärme" direkt in den Raum geleitet werden. Der Wirkungsgrad, die Schonung der Umwelt, die Sparsamkeit: moderne Ölheizeinsätze sind natürlich darauf eingerichtet. Auch hier läßt sich die Temperatur regeln, per Hand oder automatisch thermostatgesteuert. Es gibt auch Brennerschubladen, die ausgetauscht werden können, so zum Beispiel ein Öl gegen einen Holz-Heizeinsatz.

Heizen mit Strom

Noch eine Alternative bietet sich an: der Strom aus der Steckdose. Mit Strom betriebene Kachelöfen werden am besten mit Nachtstrom gespeist. Er ist nicht nur billig, der Verbrauch von Nachtstrom nützt Kraftwerks-Kapazitäten, die zu dieser Tageszeit normalerweise brachliegen. Moderne Elektrospeicheröfen sollen einen ausreichend dimensionierten Speicherkern besitzen. So wird garantiert, daß der Ofen nach dem nächtlichen Speichern von Energie tagsüber gut und gemütlich heizt und nicht etwa zusätzlich Tagstrom verbraucht, weil die Wärme nicht reicht. Kachelöfen mit Bivalent-Heizung vereinen die Vorteile eines strombetriebenen Kachelofens mit denen des holzbeheizten Kachelofens: Der zusätzliche Einbau eines Tagstromheizkabels macht es beispielsweise möglich, den Ofen im Ferienhaus als Frostwächter zu benützen.

Wärmesteuerung mit dem Thermostat

Ein Raumthermostat garantiert den energiesparenden Betrieb des Kachelofens. Er schaltet die Brennstoffzufuhr automatisch ab, sobald der Raum so warm ist wie gewünscht. Die gespeicherte Wärme aus den masssiven Wänden des Kachelofens heizt weiter. So lange, bis die Raumtemperatur so weit absinkt, daß der Brenner wieder eingeschaltet wird. Die Regelung ist auch mit einem Uhrenthermostat möglich. Nachtabsenkung erspart so kostbaren Brennstoff.

Zweitheizung durch Warmwasser im Kachelofen

Mit der Installation von Warmwassererzeugern im Kachelofen entsteht eine sparsame Warmwasserheizung mit Brauchwasser. Es ist dadurch möglich, ein bis zu 150 m2 großes Haus zu beheizen und mit warmem Wasser zu versorgen. Die Wärmeabgabe zum Beispiel an die Heizkörper erfolgt schon kurz nach dem Einheizen. Die im Ofen freigesetzte große Wärmemenge wird in den Kacheln und im Warmwasserpufferspeicher zwischengelagert. Die für die Nebenräume benötigte Wärme wird nach Bedarf dem Pufferspeicher entnommen. Natürlich läßt sich diese Kachelofen Heiztechnik im Sinne des Umweltschutzes noch einmal optimieren durch die Kombination mit Sonnenkollektoren.

Sie haben die Wahl

Gehen Sie zum Fachmann, lassen Sie sich von einem erfahrenen Meisterbetrieb beraten. Jedes Haus ist anders, die Lebensgewohnheiten seiner Bewohner, die Heizmöglichkeiten in Bezug auf den Brennstoff und und und. Eines aber ist jetzt schon klar. Der Kachelofen bietet immer eine Lösung.

Das ideale Paar: Niedrigenergiehaus und Kachelofen

Denken Sie daran, daß bei einem Niedrigenergiehaus der Kachelofen die Heizung und die Warmwasserversorgung alleine übernehmen kann. Das ist dann konsequent praktizierte Verantwortung für die Umwelt. Immer mehr Architekten und Planer stellen sich darauf ein und prüfen entsprechende Möglichkeiten.

Der Kachelkamin

Typisch: ursprüngliches, offenes Feuer, aber in einem Kamineinsatz. Durch den Einbau von Türen mit Glaskeramikscheiben wird ein weit höherer Wirkungsgrad erreicht als beim herkömmlichen offenen Kamin. Die Wärmeabgabe erfolgt über Türen und Kacheln, da der Kamineinsatz mit Kacheln verkleidet wird. Sie speichern die Wärme und geben sie als Strahlungswärme ab. Teilweise wird die Wärme auch über Konvektion abgegeben die Luft erwärmt sich am Heinzeinsatz und wird durch Warmluftgitter oder Schächte (wie beim Warmluft-Kachelofen) dem Raum zugeführt.

Kategorie: Kachelöfen

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